Hayabusa für "Große" fit machen

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Hayabusa für "Große" fit machen

Beitragvon Der Gast-Gast » Di 29. Okt 2013, 09:24

Hallo zusammen!

Schön ein Forum gefunden zu haben, in dem man sich nicht erstmal registrieren muss um ggf. als "Forenleiche" zu enden ;)

Ich bin 35 Jahre alt und recht frisch auf zwei Rädern unterwegs (momentan auf einer Honda NC700X). Am Wochenende durfte ich mal die Hayabusa eines Freundes fahren und ich muss gestehen, mich fasziniert die Busa. :geul: Als ich zuerst aufgesessen bin rutschte mir erstmal so ein wenig das Herz in die Hose, denn am Vortag fuhr ich die neue MT09 und habe mich auf ihr alles andere als wohl gefühlt. Die hat micht schlicht überfordert und der Spaß hat sich deswegen auch einigermaßen in Grenzen gehalten.

Daran musste ich natürlich zwangsläufig denken, als ich die Busa angeworfen und den Superbikelenker gepackt habe. Doch schon nach wenigen hundert Metern setzte eine spürbare Erleichterung ein, gefolgt von Begeisterung. Ich hatte mir das nicht vorstellen können wie satt sie auf der Straße liegt und wie gutmütig sie sich fahren lässt und dabei so unglaublich viele Reserven bereithält.

Das war wirklich ein Erlebnis, sodass ich mir durchaus vorstellen könnte mir auch eine gebrauchte Hayabusa hinzustellen, ohne mir große Sorgen zu machen. Denn ich weiß, so lange ich sie nicht fordere, duldet sie mich zumindest im Sattel :D

Nur eines lässt mich vermuten das es nie zu dieser Ehe kommen wird. Das betrifft meine Körpergröße und insbesondere meine Beinlänge.

Ich bin mit 1,86m sicherlich kein Riese, habe aber verhältnismäßig lange Arme und Beine. Ich habe auch schon deutlich größere Leute die Busa fahren sehen, doch frage ich mich nun: "Wie machen die das und vor allem, wie halten die das aus?"

Ich will ab nächstem Jahr größere Touren in Angriff nehmen und eine Busa im Serienzustand scheidet daher aus, denn ich sitze auf ihr wie der sprichwörtliche Affe auf dem Schleifstein.

Jetzt habe ich bereits nach Möglichkeiten gesucht die Fußrasten umzubauen, vergeblich. Liegt sicherlich an mir und deswegen würde ich mich sehr freuen wenn ihr mir etwas auf die Sprünge helfen könntet oder vielleicht sogar einen Ansprechpartner in Berlin nennen könntet, wo ich mich mal erkundigen und überreißen kann, in welchem finanziellen Rahmen sich so ein Umbau, inklusive Umbau auf einen Superbikelenker, bewegen würde.

Gruß
Harald

P.S.: Ich hoffe, dass wird jetzt kein Doppelpost, aber mein erster Versuch hat anscheinend nicht geklappt.
Der Gast-Gast
 

Re: Hayabusa für "Große" fit machen

Beitragvon schleife2 » Di 29. Okt 2013, 10:59

moin harald,

willkommen hier im board. :freund:

wenn du ein paar bilder einer busa eines fahrers von 1,94 m größe sehen möchtest,
hier bitte schleife2´s haya
so ist sie definitiv langstreckentauglich.

wenn du mehr wissen möchtest,
kannst du im impressummeine tel.-nr. finden
und mich gerne anrufen.
gruß
s2
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Re: Hayabusa für "Große" fit machen

Beitragvon Ed & Mietzi » Di 29. Okt 2013, 13:42

Bin 192 cm und hab null Probleme!
Acht Std auf der originalen Haya ist kein Thema!
Alles andere ist Gewohnheit und Geschmacksache.
Ein leben ohne Hayabusa ist möglich, aber sinnlos!!
Ed & Mietzi
 
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Re: Hayabusa für "Große" fit machen

Beitragvon kawajunkie » Di 29. Okt 2013, 14:25

Willommen Harald ;-)
187 cm und mit SB-Lenker (nicht jedermanns Geschmack) keine Probs :doppeltop:
Habe früher viele Renner gefahren, aber so "gemütlich" selten auf einer gesessen, die auch noch Leistung satt hatte. :daumen_h:
(Ganz deine Rede)!
Die Fußrasten kannst du getrost so lassen, wie sie sind.
Bin zigmal an den Knien operiert, aber auch nach stundenlanger Fahrt keine Probleme oder Schmerzen.
Also hol dir deine Haya und freu dich über souveränes Fahren OHNE Schmerzen :daumen_h:
Gruß
MJX


Ich bin verantwortlich für das, was ich sage, nicht für das, was Du verstehst!
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Re: Hayabusa für "Große" fit machen

Beitragvon silberfalke » Di 29. Okt 2013, 19:09

Hallo Harald,

was die Rasten betrifft gibt es als Zubehör verstellbare.
Superbikelenker sieht bescheiden aus, wenns Dir um die Höhe geht empfehle ich die MV Lenkererhöhung.
Beides bekommst Du bei Dieter im Hayabusa-Shop.

Gruss Andreas
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Re: Hayabusa für "Große" fit machen

Beitragvon Scooter » Mi 30. Okt 2013, 08:47

Beim Lenker würde ich auch eher den MV Satz empfehlen, die SB- Lenker haben durch die Bank alle eine unnatürliche Kröfpfung der Enden. MV ca. 190,--€
Beine zu lang? Heckhöherlegung um 3 cm bringt schon was, Kosten: 20,--€ ohne und 80,--€ mit Zulassung
Bei einer anderen Fußrastenanlage wird es schon schwieriger: die heutigen ABM, Gilles und Co Rasten gehen alle weit nach hinten aber leider auch nach oben, also für lange Beine kontraproduktiv. Ich habe eine Rastenanlage von Lucas aus den ersten Tagen der Haya, diese geht "nur" wenig nach hinten dafür aber auch 2,5cm nach unten. (Achtung, es gab 2 Lucas, eine mit dreickiger massiver Grundplatte, dies ist die richtige und eine moderne mit einem liegenden V als Grundbefestigung, die ist wie alle neuen, hinten und hoch)
Alternativ gabs von Polo noch Einzelfußrasten die man 2 cm tiefer einstellen konnte, Kosten: 50,--€
mangelnder Hubraum ist durch noch mehr Hubraum ersetzt worden
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Re: Hayabusa für "Große" fit machen

Beitragvon Skippy » Mi 30. Okt 2013, 11:41

Heckhöherlegung um 3 cm bringt schon was, Kosten: 20,--€ ohne und 80,--€ mit Zulassung


Das bringt überhaupt nichts, da du die Sitzposition zwischen Rasten und Sattel nicht veränderst, sondern nur den Bock höherlegst. Gruß Klaus
Skippy
 
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Re: Hayabusa für "Große" fit machen

Beitragvon Der Gast-Gast » Mi 30. Okt 2013, 14:22

Hallo zusammen!

Vielen Dank für eure hilfreichen Antworten! :daumen_h:

Ich bin jetzt schon ganz schwer am überlegen wie ich das realisieren könnte. Mein Problem ist, die Maschine stünde auf der Straße. Ohne Teilkasko ginge also nichts. Nur liege ich da bei etwa 1300€ (Haftpflicht + Teilkasko) und das ist sogar mehr als doppelt so teuer wie man Auto ...

:heulen:

Dafür habe ich noch keine Lösung gefunden, denn Straßenstellplatz und nur Haftpflicht dürfte keine gute Idee sein ... wenn ich so in Richtung Diebstahl denke.

Ist die Heckhöherlegung für die Busa irgendwie problematisch? Bei meiner X habe ich auch eine verbaut (35mm) und die hat das Einlenkverhalten spürbar verändert/verbessert (war auch ausdrücklich erwünscht). Wie verhält sich das denn bei der Busa? Zumindest sollte es etwas Spielraum bringen für verstellbare Fußrasten oder? Ohne zu früh den Asphalt zu küssen.

Wenn ich also mal rekapituliere ... Sitzbank aufpolstern, verstellbare Fußrasten und ggf. Heckhöherlegung?

Das mit dem Lenker muss ich meinem Kumpel mal erzählen, denn er klagt immer über einschlafende Hände.

Gruß
Harald
Der Gast-Gast
 

Re: Hayabusa für "Große" fit machen

Beitragvon Der Gast-Gast » Mi 30. Okt 2013, 16:55

Ich nochmal ...

Eine Möglichkeit die Versicherungskosten fürs Erste niedrig zu halten wäre der Einbau einer Drosselung auf 98PS.

Da ich aber noch nie eine gedrosselte Maschine gefahren bin, geschweigedenn eine gedrosselte Busa, weiß ich auch nicht wie sich das genau auswirkt.

Beeinträchtigt das in erster Linie nur die Endgeschwindigkeit? Also so, dass ihr oben rum dann irgendwann die Luft ausgeht?

Das wäre von mir zu verkraften, da ich nicht so großen Wert auf eine möglichst hohe Endgeschwindigkeit lege. Da setzt viel zu früh der Selbsterhaltungstrieb bei mir ein :lol:

Oder wird von Beginn an auch die Drehmomentskurve stark beeinträchtigt?

Das wiederum wäre etwas, worauf es mir doch schon sehr ankommen würde. Denn dieser Druck von unten raus bekommt von mir dickes und fettes "LIKE"!

Also wenn die Busa durch die Drosselung nicht zu sehr kastriert wird, wäre das für mich für den Anfang eine gute Lösung.

Oder gibt es auch noch andere Drosselungen? Bei Alphatechnik ist das maximum 72KW/98PS. So bis 120 PS scheint mir aber auch noch sozialverträglich zu sein ;)

Gruß
Harald
Der Gast-Gast
 

Re: Hayabusa für "Große" fit machen

Beitragvon HB14 » So 3. Nov 2013, 12:17

Hallo, ich hab sie mir mit MV-Lenkersatz und Heckhöherlegung angepasst - das macht schon etwas Sitzkomfortverbesserung aus. Aber Sie wird dadurch noch nicht zum Chopper o.s.ä. Einfach mal bei einem Kollegen der so was umgebaut hat Probesitzen das ist immer am besten. So ne MRA Varioscheibe hab ich auch noch drauf man sitzt ja dann etwas aufrechter da ist die Originalscheibe was kurz und flach.Aber wie schon gesagt immer selber testen was dem einen passt kann bei anderen schon wieder ganz anders aussehen!
Gruss Herbert (HB14)
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